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Zwischen Ghetto und Germanen

Abdelkarim ist ein Marokkaner aus Bielefeld. Es kann halt nicht allen gut gehen. Was ihm bleibt sind seine langen Träume. Ohne sie wäre es schwer in der Bielefelder Bronx alias das-ghettowürdigste-Ghetto-Deutschlands (und das ohne brennende Mülleimer). In seinen unfassbar süßen Träumen ist er mal berufstätig, mal hat er einen deutschen Pass oder er spricht einfach mit einem Germanen. Diese glorreichen und glamourösen Träume sind ihm komischerweise nicht zu Kopf gestiegen. Abdelkarim ist auf dem Boden geblieben. Im wahrsten Sinne der Wörter. Als fester Bestandteil der Unterschicht und Parallelwelt meistert er seinen Alltag. Ob im virtuellen Netzwerkwahn oder real mit original Kunstlederjacke - der Marokkaner hat immer (k)eine Lösung parat. Oder sein Vater. Oder sein bester Freund des Grauens: Straßenflüsterer Ali.

Der sympathische Senkrechtstarter gilt in der Comedy- und Kabarettszene als einer der 82 Millionen Einwohner Deutschlands. Ostwestfälischer Humor mit Migrationsvordergrund!

Abdelkarim ist Stammgast im Quatsch Comedy Club, im Köln Comedy Festival und TV-Sendungen wie "Nightwash", "WDR Fun(k)haus", RTLII "Fun Club", "Cindy aus Marzahn und die jungen Wilden" und "Willkommen bei Mario Barth".

Gewinner des Jurypreises: Das große Kleinkunstfestival der Wühlmäuse 2011 Gewinner des NDR Comedy Contest, Jahresfinale 2010, 2012 nominiert für die Tuttlinger Krähe, den Prix Pantheon und den Stuttgarter Besen.

Videolink (rechtefrei): http://www.youtube.com/watch?v=vi3xbT9gaUw

www.abdelkarim.tv

Karten gibt es an den bekannten VVK-Stellen zu 15 €, ermäßigt 12 €.

 

18. Mai 2012

 

Nach ihrem ausverkauften Konzert im Ludwig Forum nun bei uns zu Gast:

KROKE - KLEZMER AVANTGARDE   19.Mai 2012

Kroke ist das jiddische Wort für Krakau - jene Stadt Polens, die sich als Metropole osteuropäisch-jüdischer Kultur wiederentdeckt. Die Band wurde 1992 von den drei Absolventen der Krakauer MusikhochschuleJerzy Bawo³ (Akkordeon), Tomasz Kukurba (Bratsche) und Tomasz Lato (Kontrabass) gegründet. Die musikalische Identität des Trios liegt in der jiddischen Folklore-Tradition. Zusätzlich bauen sie Jazz- und Klassik-Elemente ein, ohne jedoch ihre Wurzeln zu verlieren. Die drei exzellenten Instrumentalisten sprengen den Rahmen traditioneller Klezmer-Musik mit einer Leidenschaft und Spielfreude, die sich unmittelbar auf den Hörer überträgt.

Anfangs spielten Kroke nur in Clubs und Galerien des Krakauer Stadtteils Kazimierz. Während der Dreharbeiten zum Film „Schindler's Liste" wurde Steven Spielberg auf die Band aufmerksam und lud Kroke spontan zu einem Konzert nach Israel ein. Inzwischen traten Kroke bei Musikfestspielen in ganz Europa,    u. a. neben Ravi Shankar, Bustan Abraham, The Klezmatics, Van Morrison und Giora Feidman, auf.

1996 veröffentlichten die Klezmer-Avantgardisten ihr erstes Album „Trio". Ein Jahr später folgte „Eden", das sie vor einem begeisterten Publikum beim WOMAD Festival präsentierten. Mittlerweile haben Kroke 9 Alben herausgebracht und auf namhaften Festivals, wie dem ‚North Sea Jazz Festival' gespielt. Aufsehenerregende Kooperationen mit Künstlern wie Nigel Kennedy oder Peter Gabriel und Auszeichnungen wie der „Preis der deutschen Schallplattenkritik" (2000) verschafften Kroke vor allem in Deutschland und Polen eine enorme Popularität.

2009 fasziniert KROKE Publikum und Presse auf einer erfolgreichen Deutschlandtournee. Standing Ovations - u.a. in der ausverkauften Passionskirche Berlin, im Schauspielhaus Dresden, auf den Polnischen Kulturtagen in Greifswald. Für Begeisterung sorgt KROKE 2010 außerdem bei dem Festival „Weltmusik im Palmengarten" in Frankfurt ebenso wie im Köstritzer Spiegelzelt und auf dem Schleswig-Holstein Musikfestivals bei ausverkauften Konzerten: „Das Publikum ist verzückt, tobt vor Begeisterung und fordert mit minutenlangem Applaus die Zugabe ein...Lübecker Nachrichten

Auch 2012 werden die bekanntesten polnische Klezmer Musiker mit ihrer mitreißenden und berührenden Musik das Publikum in ganz Europa verzaubern.

„[...] so intensiv, als würde man dem offenen Herz des Klezmers beim Schlagen zusehen."                                                                                               Rolling Stone

Karten sind an allen bekannten VVK-Stellen zu 20 € + Gebühren erhältlich.

 

19. Mai 2012

 

Moritz Schippers Trio & Greg Torunski (sax)

Jazzsession mit Opener-Konzert
 
Eröffnet wird der Abend von einem Konzert des Moritz Schippers Trios mit Greg Torunski, danach ist die Bühne frei für alle, die mitspielen können und wollen.

Greg Torunski, 1986 in Polen geboren, studierte an den Musikhochschulen Maastricht und Köln Altsaxophon. Derzeit lebt er in New York und arbeitet als Saxophonist und Komponist. Er spielt live und im Studio in vielen Projekten wie dem Greg Torunski Quintett und der GrePol Mafia.
 
Moritz Schippers (p), Roman Wollenhaupt (b) und Moritz Baranczyk (dr) lernten sich in Maastricht kennen und spielten in diversen Aachener Formationen zusammen. Seit drei Jahren sind sie ein Trio, dessen musikalischer Schwerpunkt die Eigenkompositionen der drei Musiker sind. Vorbilder und Einflüsse sind moderne Jazzmusiker wie Brad Mehldau, Pat Metheny und Eric Harland. Ergänzt wird das Repertoire durch Bearbeitungen von selten gespielten Jazzstandards. Gut eingespielt und studiogestählt geben sie die Sessioneröffnung.
 
Abendkasse 5,- Euro
 
Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Aachen, Kulturbetrieb.

www.gregtorunski.com
http://www.myspace.com/moritzschippers
http://www.myspace.com/romanwollenhaupt
http://www.myspace.com/moritzbaranczyk

21. Mai 2012

Stefan Waghubinger

Langsam werd' ich ungemütlich

08.03.2012, ab 20:00 Uhr




Nach seiner sensationellen Premiere nun auch bei uns zu Gast:

Stefan Waghubinger mit seinem Programm:                               "Langsam werd' ich ungemütlich"

Stefan Waghubinger (Goldener Stuttgarter Besen 2011) ist Österreicher, lebt aber seit 20 Jahren in Deutschland. Deshalb betreibt er österreichisches Jammern und Nörgeln inzwischen mit deutscher Gründlichkeit. Er entführt in eine abgründige Gedankenwelt, in der man nie sicher sein kann, ob sie ernst gemeint ist oder nicht: Von Benjamin Blümchen im Schlafzimmer, über die ultimative Lösung der Klimakatastrophe bis zur Nahtoderfahrung beim Zahnarzt - niemand scheitert schöner am Leben. Ottfried Fischer meint dazu in seiner Laudatio zum Stuttgarter Besen: "Stefan Waghubinger jammert auf höchstem (Bildungs-)Niveau. Diese Comedy ist anbetungswürdig und zum Niederknien." www.stefanwaghubinger.de

VVK 13,50 + Geb.

AK 18,-

Das sagt die Presse:

Tiefschwarze Ironie bis zur Schmerzgrenze: ...... das Wesen seiner Bühnenfigur: gutmütig bis leicht vertrottelt auf der einen Seite, mit pfiffig- verschmitzten Gedankensprüngen andererseits, und dabei gerade so abgedreht, dass sich der Zuschauer selbst erkennt........Ohne Zweifel gehört Stefan Waghubinger zu den Künstlern, die tiefschwarze Ironie exakt auf den Schmerzpunkt platzieren. Da sitzt er auf einem Barhocker, gibt den von Betrieb und Ehegattin entlassenen Bankangestellten und klagt, nölt, jammert, dass es eine Freude ist." (Reutlinger Generalanzeiger)

„Er schleicht eher bescheiden zu seinem Barhocker und sickert beiläufig in unser Bewusstsein ein, er nippt an einem Bier, fummelt am Glas und hebt zu ein paar Bemerkungen an: satirisch vielleicht, realistisch überzeichnet, leise geplaudert, mit viel Esprit und hintergründigem Humor......."  (Stuttgarter Zeitung)

 „Es kommt immer etwas nach. Wenn es für Momente so scheint, als sei Stefan Waghubingers Wirtshausgast nun doch ernst, wenn er sein Publikum im Plauderton einlullt, wird die Pointe ein verbaler Vorschlaghammer........" (Stuttgarter Nachrichten)

Ottfried Fischer (Juryvorsitzender), Laudatio zum Gewinn des goldenen Stuttgarter Besens 2011:

"Stefan Waghubinger jammert auf höchstem (Bildungs-)Niveau. Theologisch versiert zelebriert er seine schwarze Messe. Diese Comedy ist anbetungswürdig und zum Niederknien."

Pressezitate:

 

„Als "gebremsten Nörgler" beschreibt Laudatorin Annette Postel den gebürtigen Österreicher Stefan Waghubinger, der so verquast und melancholisch schwadronierte, dass es eine Freude war." Badische Zeitung / zur Kleinkunstpreisverleihung Baden-Württemberg

„Stefan Waghubinger besticht durch gezieltes Understatement und subtilen Wortwitz: Sarkasmus in die Vollen. Weltklasse!" Kleine Zeitung / Österreich

„Mit brillanter Beobachtungsgabe hält er dem Publikum den Spiegel vor. Niemand möchte mit dem schwarzhumorigen Waghubinger tauschen, obwohl jeder Zuschauer spürte, dass ein kleiner Waghubinger auch in ihm steckt." Münsterländische Volkszeitung

„Mit feinem, bösem, schlecht gelauntem Humor setzte der gelernte Theologe präzise Pointen" Hunderttausend.de

„Mit viel schwarzem Humor wagt er sich an heikle Themen wie Glaube, Krieg oder Sterbehilfe heran - und überzeugt die Zuschauer." Trierischer Voksfreund

Stimmen von Kollegen:

„Endlich mal Comedy mit emotionaler Tiefe. Einer der wenigen, der begreift, dass nur aus Schmerz ware Komik entsteht. Niemand scheitert schöner am Leben als Stefan Waghubinger." Helge Thun

"Irgendwie hasse ich Stefan. Der sitzt da auf seinem Hocker, bewegt sich kaum, die Stimme bleibt auch gleich und das Publikum tobt. Da wo ich mit vollem Körpereinsatz alles geben muss, braucht dieser Mann nur Sekunden und gespielten Minimalismus um das gleiche Ziel zu erreichen. Schon irgendwie genial!" Ingo Oschmann


Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann nicht übernommen werden. Sollten Sie sich für die Teilnahme an einer Veranstaltung entscheiden, beachten Sie bitte, dass dies auf eigene Verantwortung geschieht.

 
 
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